10 Fragen an Arnold Dybek

11. August 2015

Aufgrund des plötzlichen und unglücklichen Ausfalls von Dzemal Cerovac war die kurzfristige Verpflichtung eines neuen Trainers erforderlich. Das Presseteam unterhielt sich zum Dienstantritt kurz mit unserem neuen Coach.

Presseteam: Arnold Dybek, zunächst herzlich willkommen beim 1. FC in Bruchsal. Du warst viele Jahre beim Rivalen aus Heidelsheim als Trainer aktiv. Hast Du Dir schon Sprüche von alten Weggefährten anhören müssen?

Arnold Dybek: Eigentlich nur Glückwünsche für eine erfolgreiche Saison. Ich war letztmals vor 4 Jahren Trainer in Heidelsheim und wir hatten eine sehr erfolgreiche Zeit. Bin immer noch freundschaftlich mit einigen verbunden. Wie wir aber alle wissen, ist das Fussballgeschäft sehr schnelllebig und die Konstellation bringt es mit sich, dass einige Spieler der 1. Mannschaft meine ehemaligen Spieler in Heidelsheim waren.

PT: Der 1.FC Bruchsal ist froh, dass Du kurzfristig die erste Mannschaft übernehmen konntest. Wie sind Deine ersten Eindrücke vom Team?

AD: Zuerst einmal hatte ich mich nach etlichen Jahren aktiver Fussball und Trainertätigkeit mit meiner Familie auf ein fußballfreies Jahr verständigt. Mit der kurzfristigen Anfrage des 1. FC  und mit der Überzeugung über die hervorragende fußballerische Qualität der Mannschaft ist mir die Zustimmung leicht gefallen.

PT: siehst Du es als Wettbewerbsnachteil an, erst kurz vor Saisonbeginn bzw. mitten in der Vorbereitung dazu gestoßen zu sein?

AD: Mein Vorgänger, bzw. mein Co-Trainer Andreas Macelski haben bis hierhin hervorragende Arbeit geleistet. Ich bin überzeugt, dass die restlichen 2 ½ Wochen ausreichen, um im spielerischen und taktischen Bereich die Voraussetzungen geschaffen werden, um erfolgreich das erste Punktspiel gegen Reichenbach zu bestreiten. Da ich einige Spieler gut kennen, sehe ich keinen Wettbewerbsnachteil.

PT: Was hast Du mit der Mannschaft vor? Was ist Deine Spielidee?

AD: Die ersten Eindrücke sind sehr positiv. Alle Spieler ziehen voll mit und der Konkurrenzkampf ist groß. Meine Fußballphilosophie besteht darin, dass alle Spieler sich dem gemeinsamen Erfolg unterordnen und auch mal persönliche Dinge zurückstecken. Ich will offensiven Fußball spielen lassen, wobei mir wichtig ist, dass die Defensive steht. Mein ehemaliger Schalker Trainer Huub Stevens sagte immer „Die Null muss hinten stehen“. Dies konnten wir schon beim ersten Testspiel mit einem 3:0 Erfolg umsetzen.

PT: Hast Du dabei Vorbilder, egal ob Mannschaften oder Trainer?

AD: Eigentlich habe ich keine Vorbilder. Ich fokussiere mich nun auf meine Mannschaft und den 1. FC Bruchsal und werde alles dafür tun dass wir erfolgreich sind.

PT: Was sind Deine Stärken?

AD: Ich denke, dass ich in der Lage bin auch in schwierigen Situationen „kühlen Kopf“ zu bewahren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Eine weitere Eigenschaft von mir ist, sich immer wieder neue „höhere“ Ziele zu setzen.

PT: Und welche Schwächen hast Du?

AD: Ich bin ein schlechter Verlierer…

PT: Hast Du Wünsche an Deine neuen Kollegen, an den Verein, das Umfeld?

AD: Ich wünsche mir nicht nur mit der Mannschaft, sondern mit allen im Verein tätigen Personen, Fans und Sponsoren eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

PT: Was macht Arnold Dybek in seiner Freizeit?

AD: Die Freizeit ist für meine Familie reserviert. Meine Frau Susann und meine Kinder Flavio 10 Jahre, und Maui 3 Jahre sind für mich der ruhende Pol und mein Rückgrat.

PT: Deine sportlichen Erfolge sind in der Region allen bekannt, doch welche Erfolge willst Du mit dem 1. FC feiern?

AD: Ich bin überzeugt, dass wir besser abschneiden werden, wie letztes Jahr. Die letzte Saison wurde mit 40 Punkten abgeschlossen. Mein persönliches Ziel sind die 50 Punktemarke + X. Der 1. FC Bruchsal ist meine dritte Trainerstation. Mit den ersten beiden Vereinen (FC Heidelsheim und FC West-Karlsruhe, Anmerkung der Redaktion) bin ich jeweils aufgestiegen.

PT: letzte Frage für unsere jungen Fans: welchen Stellenwert besitzt Arbeit im Jugendfußball bei Dir?

AD: Da mein Sohn auch Fussball spielt, habe ich in den letzten Jahren den Jugendfussball hautnah mitbekommen. Es ist wichtig als Jugendspieler sich immer verbessern zu wollen und auch mal den „inneren Schweinehund“ zu überwinden.

PT: Arnold Dybek, vielen Dank für das Interview und alles Gute beim 1. FC!

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