Interview: Maximilian Stengel C-Junioren

21. Oktober 2016

Interview zwischen dem Presseteam und dem neuen C-Jugend Trainer Maximilian Stengel.

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PT: Möchtest du zu Beginn erstmal ein paar persönliche Dinge verraten?

MS: Ich bin vor 30 Jahren im schönen Karlsruhe geboren. Bis auf dreieinhalb Jahre im schwäbischen Exil (Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart) habe ich in Karlsruhe, Weingarten und Bruchsal gelebt. Die Region hat eine tolle Lebensqualität und ich fühle mich hier sehr wohl. Ich bin mittlerweile seit guten 3 Jahren berufstätig als Architekt in Forst.

PT: Welche Erfahrungen bringst du als Trainer und auch Spieler mit nach Bruchsal?

MS: Ich bin aktuell dabei meine C-Lizenz abzuschließen. Als Trainer bin ich erst seit vergangenem Winter tätig. Da habe ich mich initiativ beim damaligen Jugendleiter Gerhard Epp vorgestellt, der mir dann auch prompt das Angebot machte, die D1-Jugend (Jahrgang 2003) zu übernehmen. Davor habe ich mich lange nur noch in der Freizeit mit Fußball beschäftigt, sei es mit den zahlreichen Besuchen von BuLi- und Zweitligaspielen, FIFA zocken oder auch dem Lesen von Fußballfachliteratur und –biografien.
Meine fußballerische Grundausbildung als Spieler habe ich beim FVgg Weingarten bei Klaus Kleinert und Andreas Lampert erhalten. Da haben wir mit der D-Jugend in der höchsten Spielklasse gespielt. Diese Zeit hat mich nachhaltig geprägt. In der B-Jugend bin ich dann zum FC Vikt. Jöhlingen gewechselt, ehe ich durch drei Kreuzband- und Meniskusrisse die „Karriere“ beenden musste.

PT: Wie bist du darauf gekommen Fussball Trainer zu werden?

MS: Ich habe bereits in der Grundschule die Aufstellungen für unsere Klassenmannschaft gemacht. Nachdem ich wegen der Knieverletzungen nicht mehr selbst spielen konnte, habe ich mich zunehmend mit taktischen Inhalten beschäftigt und begonnen Spiele zu lesen. Ich habe schon immer gerne Dinge organisiert und wollte definitiv wieder aktiv am Fußball teilhaben. Von daher war ein Engagement als Trainer für mich die logische Konsequenz.

PT: Was werden die Trainingsschwerpunkte sein und welche Philosophie oder auch Spielidee möchtest du der Mannschaft vermitteln?

MS: Ich bin ein Fan von kombinationsreichem, aber schnellem und zielstrebigem Angriffsfußball. Fußball muss begeistern! Dafür brauchen wir eine stabile Defensive und eine kreative Offensive. Die Spieler sollen selbst innerhalb einer bestimmten Grundordnung ein flexibles Spiel entwickeln, das mehr rollen- als positionsbezogen ist. So erübrigt sich dann auch die Festlegung auf ein Spielsystem.

PT: Welche Ziele hast du mit den C-junioren (Jahrgang 2002/2003?

MS:Da geht es ganz klar um den Aufstieg in die Kreisliga A über die Qualifikationsrunde, was aktuell auch sehr gut aussieht. In der Rückrunde wollen wir dort ebenfalls oben angreifen. Unser langfristiges Ziel ist auf jeden Fall der Aufstieg in die Landesliga.

PT: Wie stehst du zur Neu-Strukturierung der Jugendabteilung und Wie siehst du die Entwicklung der Jugend durch das neue Jugendkonzept?

MS: Wir stecken damit ja quasi noch in den Kinderschuhen… Es ist jedoch wichtig, dass Timo Böhmer und Alex Subotic sich dieser Aufgabe angenommen haben. Der nachhaltige Erfolg, ob in der Jugend oder 1. und 2. Mannschaft, ist ausschließlich mit einem soliden Jugendkonzept möglich.

PT: Was machst du, wenn du nicht gerade auf dem Platz stehst?

MS: Da bleibt nicht mehr viel. Der berufliche Alltag frisst die meiste Zeit. Ich bin froh, dass meine Freundin da mitmacht, mit der ich dann natürlich versuche, soviel Zeit wie möglich zu verbringen. Dann treffen wir uns
gemeinsam mit Freunden und frönen gutem Essen und den dazu passenden Getränken. Ansonsten reise ich gern
und betätige mich neben dem Fußball sportlich aktiv mit Beachvolleyball und Radfahren.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

 

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