Gedanken zur abgelaufenen Vorrunde des 1.FCB

3. Dezember 2017

Gedanken zur abgelaufenen Vorrunde des 1.FCB

Eine Vorrunde mit Licht und Schatten liegt hinter dem 1.FC Bruchsal. Nach einem tollen Start, kam der Einbruch und die Probleme innerhalb des Teams.
So setzte man sich vor Wochen zusammen und sprach alles offen an und beschloss einen Neuanfang, der mit zwei Siegen in Folge auch gelang.
Nach dem letzten Spiel gegen den FC Zuzenhausen setzte ich mich mit Coach Hicham Ouaki durchgefroren und erleichtert zusammen und fragte ihn wie er die Hinrunde sah.
Hicham meinte man habe einen sehr guten Start erwischt, jedoch habe dieser viele interne Probleme und andere Dinge verdeckt.
Solange man gewinnt scheint alles gut, doch die richtige Stärke sieht man erst wenn die ersten Niederlagen kommen und da sei seine Mannschaft noch nicht soweit gewesen um damit richtig umgehen zu können. In dieser Situation ist es wichtig sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen und das war nicht der Fall. Zudem hatten wir in der Anfangsphase leichtere Gegner, die selbst noch nicht auf der Höhe waren und ihre Probleme hatten. Fakt ist, wir waren nicht so gut wie es der Tabellenplatzt ausdrückte.
Der erste Knackpunkt seit laut Ouaki das Spiel gegen Heddesheim gewesen. Eine Mannschaft die mit Respekt nach Bruchsal gekommen ist und die uns mit einfachen Mitteln geschlagen hat.
Plötzlich hat jede Mannschaft unser Mittelfeld überbrückt und Lösungen gegen uns gefunden. Ich wollte es Anfangs selbst nicht wahrhaben, dass man uns mit einfachen Mitteln schlagen kann und so mussten wir was ändern. Diese Änderungen brachten jedoch nicht gleich den erhofften Erfolg, sodass wir mehr experimentieren mussten.
Wir wollten mehr pressen und dem Gegner keine Zeit lassen lange Bälle genau zu schlagen, die funktionierten Mal und dann mal wieder nicht. Da fehlte die Gemeinschaft innerhalb der Mannschaft, die Defensive, das Mittelfeld und die Offensive, jeder spielte sein Ding, es spielte aber nicht die Mannschaft.
Mit jeder Niederlage wurde die Mannschaft weiter runtergerissen, von einer Einheit war nichts mehr zu spüren. Die Unzufriedenheit wurde immer größer und dann hat man angefangen sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Der Trainer ist schuld, die Taktik ist schuld oder der Spieler ist schuld. Spätestens da war allen klar, so kann und so geht es nicht weiter.
Trainer Ouaki meinte weiter, dass er sich auch mit Vorsitzender Sport & Marketing Michael Grub aussprach das sich was ändern müsse.
Nach der Niederlage in Neckarelz war mir klar, dass wir nicht auf die Winterpause warten können. Es war eine unangenehme Zeit für den Coach, die Diskussionen und alles drum rum brachten ihn nach eigener Aussage an einen Punkt wo er darüber nachdenken musste, ob es überhaupt noch einen Sinn macht weiterzumachen oder nicht.
Es war eine grenzwürdige Situation für alle und wie so oft lag die Wahrheit auch hier irgendwo in der Mitte.
Letztendlich habe man sich zusammengerauft und entschlossen sich wieder als Einheit zu präsentieren.
Dies habe in den letzten beiden Spielen auch funktioniert und diese sechs Punkte seien enorm wichtig gewesen. Der Coach sieht sein Team zwischen Durschnitt und Gut und deshalb sei der Platz drei oder vier auch in Ordnung für den 1.FC.
Man sei gerne oben in der Tabelle dabei, jedoch sei es nicht so, dass man unbedingt im Aufstiegsrennen dabei sein muss.

Die Rückrunde startet wieder bei null, da werden wir wieder den Resetknopf drücken und neu anfangen.
Wir haben einen schwierigen Start nach der Winterpause mit dem Spiel in Durlach-Aue, da haben alle Mannschaften, die Fußball spielen wollen ihre Probleme mit dem Platz. Danach müssen wir nach Eppingen, die nach einem holprigen Start immer besser werden und dann kommt der starke Aufsteiger VFB Gartenstadt. Es wird nicht leicht werden, die Mannschaften haben viel gelernt und wir müssen auf den Punkt fit sein, sonst ist der Zug schon frühzeitig abgefahren.
Deshalb will der Coach die Zeit nutzen und eine attraktive und gute Vorbereitung mit vielen Testspielen hinlegen.
Die Mannschaft muss ruhiger und die Kameradschaft besser werden und dies werden wir auch fördern und bereit sein.

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