Schmeichelhafter Heimerfolg gegen das Liga-Schlusslicht

23. März 2019

Schmeichelhafter Heimerfolg gegen das Liga-Schlusslicht

Nach dem Auswärtserfolg von letzter Woche sollte gegen die SGK heute nachgelegt werden, um sich Selbstvertrauen für die nächsten Spiele zu holen, am Ende des Tages stand jedoch nur ein mageres 2:1 gegen den Tabellenletzten.
Von Beginn an sahen die Zuschauer bei bestem Fussballwetter ein zerfahrenes Spiel ohne klare Linie. Carsten Walther „Die Punkte, die wir uns vorgenommen haben, die haben wir heute nicht umgesetzt.“ Dennoch ergaben sich gegen das Schlusslicht der Liga mehrere Torchancen, die teils kläglich vergeben wurden. Bereits in der 4.Minute vergab Fabian Geckle nach einer Flanke von Walther. Nur fünf Minuten später ein Aufschrei der Gäste, als Schiedsrichter Pascal Rohwedder nach einem Handspiel auf den Elfmeterpunkt zeigte und Sebastian Rutz sich diese Chance nicht nehmen ließ und sicher zum 1:0 einnetzte.
Nur eine Minute später fast das 2:0, doch der Kopfball von Malsam verfehlte sein Ziel knapp. Die Gäste, die in ihrer Situation nicht zu beneiden sind, kämpften aufopferungsvoll um jeden Ball und machten es der Schneider-Truppe schwerer als erwartet.
Nach einer schönen Flanke von Linksaußen durch Dragan Peric, trifft der einköpfbereite Geckle den Ball nicht richtig und statt ins Tor, geht der Ball nur Richtung Eckfahne.
Spielerisch blieb das Spiel weiter auf niedrigem Niveau und die Unzufriedenheit auf der FC-Bank war deutlich zusehen, daran änderte auch ein schöner Weitschuss durch Jonas Malsam in der 34.Minute, den der heute starkspielende Keeper Lichtenberger entschärfte nichts.
Vor dem Halbzeitpfiff hatte Geckle in der 38.Minute nochmals eine gute Chance, als er allein im 1:1 gegen den Gästekeeper das Nachsehen hatte. So ging man mit dem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause in der Trainer Mirko Schneider seinen Jungs einiges zu sagen hatte.
Den besseren Start im zweiten Durchgang hatte der Gast, der in der 48.Minute durch einen individuellen Fehler in der Abwehrreihe durch Froschauer das 1:1 für seine Farben markierte.
Doch die Freude der Gäste sollte nicht lange andauern, denn nur zwei Minuten später ging ein Klärungsversuch nach einem Schuss von Morilla Morito durch Jan Horak ins eigene Netz zum 2:1 für den 1.FCB.
Weiter sah man vom 1.FCB einfach zu wenig, Mirko Schneider versuchte von außen durch Einwechslungen nochmals neue Impulse zu setzen und brachte zunächst in der 79.Minute für den glücklosspielenden Geckle Tobias Schongar in die Partie. In der 84. und 85.Minute kamen noch Reuer und Tchana Yopa für Ursino Lima und Peric in die Partie.
Beide Seiten hatten noch die eine oder andere Möglichkeit, doch am Ergebnis änderte sich nichts mehr und so verlies der 1.FC den als Sieger den Platz, doch einige Fragen bleiben.
Mirko Schneider zeigte sich nach dem Schlusspfiff enttäuscht und meinte „Das einzige positive heute war das Ergebnis. Die drei Punkte waren auf Grund der anderen Ergebnisse sehr wichtig, doch die Art und Weise wie wir heute gespielt haben, war für mich heute einfach nicht akzeptabel. Ich vermisste die Grundtugenden, wie den absoluten Willen, wo dann Laufbereitschaft und die Zweikämpfe involviert sind. Ich ziehe meinen Hut vor der SGK, die aufgrund ihres Engagement einen Punkt verdient
gehabt hätte. Wir können einfach von Glück sagen, dass wir mit so einer schlechten Leistung drei Punkte geholt haben.“
Damit dürfte zu diesem Spiel alles gesagt sein und man kann sich schon jetzt beim 1.FC auf eine intensive Trainingswoche einstellen, denn am nächsten Wochenende geht es zum Derby nach Durlach-Aue und da wird es mit so einer Leistung nicht möglich sein zu bestehen.

Aufstellung 1.FC Bruchsal:
Terzopoulos, Morilla Morito, Kaykun, Malsam, Diebold, Geckle (79. Schongar), Walther, Peric (85.Tchana Yopa), Schiek, Ursino Lima (84. Reuer), Rutz

Bank:
Erles, Reuer, Tchana Yopa, Mumbach, Ferreira Barbosa, Schongar

Tore: 1:0 (9.Min. Rutz), 1:1 (48.Min. Froschauer), 2:1 (50. Horak)

Trainer: Schneider, Böhmer

Schiedsrichter/in: Pascal Rohwedder (Rheinstetten), Pascal Rastetter, Salvatore Lofend

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