Hinrunden – Fazit – Interview von Joachim Mai mit Chef-Coach Mirko Schneider

18. November 2019

Hinrunden – Fazit – Interview von Joachim Mai mit Chef-Coach Mirko Schneider

JoM: Dankeschön Mirko das Du dir die Zeit für mich und das Medien-Team für das kleine Interview nimmst.

JoM: 38 Punkte, dazu mit 43 geschossenen Toren den zweitbesten Sturm und mit nur 17 Gegentreffern zusammen mit Gartenstadt die beste Abwehr. Damit war vor der Saison sicherlich nicht zurechnen, dafür erstmal einen Glückwunsch und die Frage wie dein Fazit für die bisherige Spielzeit aus?

MS: Hallo Joachim, danke schön! Ja das Fazit fällt natürlich äußerst positiv aus aktuell. Du hast die Zahlen ja schon genannt. 38 Punkte nach der Vorrunde ist schon richtig stark, gerade bei der Konkurrenz in der Verbandsliga. Die Jungs haben das klasse gemacht bisher, darauf kann man sehr stolz sein.

JoM: Als vor Rundenbeginn die Namen der neuen Spieler bekannt wurden, sah man doch einige nachdenkliche Gesichter und jetzt so eine Hinrunde. Wie hast Du und dein Trainer-Team es geschafft in dieser kurzen Zeit so eine Mannschaft zu formen?

MS: Naja grundsätzlich lege ich immer großen Wert auf Teamgeist, Leidenschaft, Loyalität und Ehrlichkeit. Die Spieler die wir verpflichtet haben, hatte ich ja zum Teil schon mal als Spieler unter mir. Von daher wusste ich, was die Jungs drauf haben, unabhängig von der Liga in der sie zuletzt gespielt haben. Wir haben Wert drauf gelegt, nicht nur große „Namen“ zu verpflichten, sondern dass das „Große und Ganze“ funktioniert und das ist nun mal das Team. Dazu habe ich natürlich ein super Trainerteam, das mich sehr gut unterstützt.
Vorne weg Timo Böhmer, der einen klasse Job macht und mich bei allem unterstützt. Dazu haben wir mit Uwe Schwaiger einen super TW-Trainer und mit Peter Lichtner als Athletiktrainer die perfekte Ergänzung im Bereich Ausdauer. Auch hier steht für mich das Team im Vordergrund. Ich sehe mich als „Teamworker“. Ohne mein Trainerteam wäre vieles schwieriger. Außerdem macht unser Betreuer-Team ebenfalls einen tollen Job.
Die Mannschaft macht einmal die Woche ein Kabinenfest, was sicher auch zu einer guten Kameradschaft führt und die Jungs zusammen schweißt. Wir versuchen Spaß bei der Sache zu haben, arbeiten aber auch intensiv an verschiedenen Themen.

JoM: Worüber freust Du dich am meisten bei der Entwicklung der Mannschaft und was bereitet Dir noch etwas Bauchschmerzen?

MS: Ich freue mich besonders, dass wir uns spielerisch gut entwickelt haben. Wir spielen einen guten Ball und können verschiedene Taktiken und Systeme anwenden. Die Möglichkeit der Videoanalyse ist auch ein Faktor, um uns stetig verbessern zu können. Hinzu kommt, dass wir unsere Schwäche in der Anfangsphase der Spiele mit gewissen Maßnahmen abstellen konnten und bei gegnerischen Standards mittlerweile besser verteidigen. Außerdem freue ich mich, dass wir mit Francis Bediako einen eigenen A-Jugendspieler einbauen konnten, der auch schon einige Einsätze verbuchen konnte. Aber insgesamt hat die ganze Mannschaft eine tolle Entwicklung genommen.

JoM: Natürlich fängt im Umfeld der eine oder andere an zu träumen wo die Reise noch hingehen könnte, wie stehst Du dazu und hast Du dir auch schon darüber Gedanken gemacht?

MS: Es ist doch schön, dass wir derzeit positive Schlagzeilen machen. Jedoch sollten wir auf dem Boden der Tatsachen bleiben und keine falsche Erwartungshaltung entwickeln. Diese Liga ist sehr stark und einige Teams haben enorme Qualität. Es sind erst 17 von 34 Spielen absolviert, es kann noch viel passieren. Wir haben aber keinen Druck und genießen einfach die Zeit und wollen weiterhin so gut wie möglich abschneiden und dabei attraktiven Fußball bieten. Vor der Runde war unser Ziel unter die TOP 6 zu kommen, was dann am Ende dabei raus kommen wird, kann man jetzt nicht sagen.

JoM: Jetzt sind es noch zwei Partien vor der Winterpause, unter anderem am Wochenende das Derby gegen den FC Olympia Kirrlach, was habt ihr euch für die zwei Spiele vorgenommen?

MS: Zunächst fokussieren wir uns auf das Derby zu Hause gegen Kirrlach. Das wird wie immer keine einfache Aufgabe. Kirrlach braucht jeden Punkt um nicht noch weiter unten rein zu rutschen.
Wir können befreit aufspielen und wollen unser letztes Heimspiel gewinnen. Danach befasse ich mich mit Gartenstadt.

JoM: Was macht der Chef-Coach Mirko Schneider, wenn die Winterpause anfängt und der Ligabetrieb ruht? Kann er die Aggregate abrupt auf Null runterfahren und abspannen, oder hast Du schon mit Rückrunde zutun?

MS: Ganz abschalten kann man nie als Trainer, aber ich werde schon versuchen die Zeit zu nutzen um etwas zu entspannen. Ich habe ja auch noch einen Job der mich fordert und eine Familie für die ich da sein möchte. Von daher wird mir nicht langweilig werden.
JoM: Mirko ich bedanke mich nochmals bei Dir und wünsche Dir weiter eine glückliche Hand und weiter viel Erfolg mit deinen Jungs.

MS: Sehr gerne … Und auch an unser Medien-Team ein großes Lob, macht weiter so!

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