13. Juli 2020

Bruchsal – Das Team um Trainer Mirko Schneider hat sich am vergangenen Samstag bei Kaiserwetter auf eine harte Saison eingestellt. Insgesamt 40 Spieltage mit zahlreichen englischen Wochen liegen vor der Bruchsaler Mannschaft, die Rekordzahl von sechs bis sieben Clubs werden die in dieser Saison mit 21 Vereinen gespielten Oberliga am Ende wieder verlassen müssen. «Du brauchst rund 55 Punkte, um nicht abzusteigen», hat Schneider ausgerechnet. Eine Hausnummer, mit der man bisher in der Verbandsliga weit vorne mitspielte. «Das wird eine Herausforderung. Aber wir nehmen sie an». Wichtig ist, dieses Jahr jeden Spieler noch genauer im Auge zu behalten, um zu erkennen „bei wem die Frische ein bisschen weg ist oder gar der Akku leer ist“. 

Der erhoffte Zuschaueransturm blieb trotz der vielen neuen Spieler und dem inzwischen abgeschlossenen Umbau des Hauptplatzes aus.

Zwölf neue Spieler durfte Mirko Schneider in seinem neuen Kader begrüßen, welcher das erste Trainingsspiel auf hohem Niveau absolvierte. Dieses Jahr sind auch neue Bekannte mit dabei, wie die Heidelsheim-Rückkehrer Oliver Nell, Mario Zelic und Lukas Durst.

„Wir müssen trotz größerem Kader einen überragenden Teamspirit hinzukriegen. Nur dann können wir auch eine Chance haben, um den Klassenerhalt mitzuspielen. Da müssen alle mitmachen“, seine Mannschaft hat er daher im Einvernehmen mit Sportvorstand Michael Grub verbreitert, entgegen der eigenen Philosophie. «Eigentlich bin ich kein Fan von großen Kadern, denn ich lege sehr viel Wert auf Teamgeist. Der ist in einem kleinen Kader immer ein bisschen besser umzusetzen. Aber bei 40 Saisonspielen bist Du zur Rotation gezwungen», hat auch Schneider verstanden.

Auch der 1.FC Bruchsal sucht noch nach einem zusätzlichen Stürmer. „Wir hoffen, dass wir bald einen in unser Boot ziehen können“, verrät Sportvorstand Michael Grub.

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